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		<title>Rucksack voller Musiker &#8211; zuviele machen Musik</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Aug 2010 08:58:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin auch Musiker. Aus den genannten Gründen habe ich mich vor
langer Zeit gegen den Verkauf der Musikwerke entschieden.
DER MARKT HAT RECHT
Bei allem Verständnis für die Situation der Künstlerinnen: Wer damit
Geld verdienen möchte, begibt sich auf einen Markt. Lektion 1
Marktwirtschaft: Der Markt hat immer recht. Und das Verhältnis von
Nachfrage zu Angebot drückt den Preis ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bin auch Musiker. Aus den genannten Gründen habe ich mich vor<br />
langer Zeit gegen den Verkauf der Musikwerke entschieden.<br />
DER MARKT HAT RECHT<br />
Bei allem Verständnis für die Situation der Künstlerinnen: Wer damit<br />
Geld verdienen möchte, begibt sich auf einen Markt. Lektion 1<br />
Marktwirtschaft: Der Markt hat immer recht. Und das Verhältnis von<br />
Nachfrage zu Angebot drückt den Preis ganz erheblich. Von den<br />
Pushermethoden um die Platzierungslisten wollen wir da garnicht erst<br />
reden.<br />
ZU VIELE MACHEN MUSIK<br />
Es gibt einen gefüllten Rucksack vieler guter Musikerinnen, auch wenn das beim<br />
täglichen Radiohören so nicht wahrnehmbar ist. Wie ja einschlägig<br />
dokumentiert (auch hier im Forum), ist es um die Bereitschaft zum<br />
Bezahlen von Musik nicht besonders gut bestellt. Das ist aus meiner<br />
Sicht sogar verständlich, denn trotz der vielen guten Musikerinnen<br />
bekomme ich nicht immer das beste Material angeboten. Macht nix, eine<br />
Mehrheit bestimmt den Markt, und die ist mit breitkomprimierter und<br />
sinnbefreiter Mucke so zufrieden, dass es für die Verlage zu reichen<br />
scheint.<br />
WAS TUN?<br />
Wer sich für eine Musikkarriere entscheiden möchte und einen Rat zur<br />
Berufsausbildung sucht: Mach&#8217; &#8216;ne Banklehre. Da bist Du um 18:00<br />
zuhause und kommst obendrein mit &#8216;nem <a href="http://doorout.com/rucksaecke">Rucksack</a> voller Geld für die Produktion eigener Musik an.<br />
Der Verkauf von Dienstleitungen ist eher eine Chance, Fuss zu fassen;<br />
auch ganze ohne <a href="http://www.sueddeutsche.de/digital/gema-gegen-youtube-dieses-video-ist-nicht-verfuegbar-1.943375">GEMA</a> o.a. Verwertungsgesellschaften: Chorworkshops,<br />
Musikschulen, Eventmanagement; es gibt viel, wofür Firmen und<br />
Privatleute Geld bezahlen.<br />
Ansonsten:<br />
Weniger Musikkonserven hören und mehr die lokalen Kleinkunstbühnen<br />
besuchen. Da ist die Chance am größten, für wenig Geld einige der<br />
besagten guten Musikerinnen zu erleben.</p>
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		<title>Jede Musik passt zu einem Menschen &#8211; ob Renter oder junger Hüpfer!</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 07:19:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Garstige Umgebungen sind der Rockmusik nicht abträglich, im Gegenteil, ohne Widerwärtigkeiten wäre sie garnicht entstanden. Diese Musik ist für Menschen in Bedrängnis, sie gibt ihm Trost (Blues), Leichtigkeit (Jazz), Angriffslust (Hardrock), Inspiration (Soul) und Einklang mit der Natur(Folk). Garstige Umgebung hat Kim Jong-il durchaus zu bieten, nur ist das Konzept deswegen noch kein durchdachtes. Er [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Garstige Umgebungen sind der Rockmusik nicht abträglich, im Gegenteil, ohne Widerwärtigkeiten wäre sie garnicht entstanden. Diese Musik ist für Menschen in Bedrängnis, sie gibt ihm Trost (Blues), Leichtigkeit (Jazz), Angriffslust (Hardrock), Inspiration (Soul) und Einklang mit der Natur(Folk). Garstige Umgebung hat Kim Jong-il durchaus zu bieten, nur ist das Konzept deswegen noch kein durchdachtes. Er meint, wenn er den Rock nach Korea holt, werde das vielleicht die Zustimmung zu seinem Regime verbessern. Wohl eher das seine <a href="http://www.geldanlagehilfen.de/betriebliche-altersvorsorge/vorteile-betriebliche-altersvorsorge.html"title="Sicher in Rente gehen"target="_blank">private Rente</a> steigt <img src='http://tommys-langenfeld.de/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' /> .Die Medizin indes ist nicht frei von Nebenwirkungen, die er vermutlich nicht bedacht hat: die Bereitschaft, sich unterdrücken zu lassen, nimmt gewaltig ab beim Hören von Rockmusik, vielmehr fördert diese die Bereitschaft, sich auch mit übermächtigen Gegnern anzulegen. Wenn da mal nicht die Folgen ganz andere sind, als die vom Diktator antizipierten. Andererseits hat er sich durchaus etwas gedacht dabei: Blues, Folk, Rock, Jazz sind tote Künste in ihrem Heimatland, den USA, hingestreckt von den nichtrauchenden Hunnen. Ohne den Tabak hätte es diese Musik nie gegeben, oder will jemand ernstlich behaupten, es lohne sich auf ein Wunder zu warten, dass einer dieser Nichtraucher so etwas fertig bringt ? Kim Jong-il scheint zu wissen, dass das Warten nicht lohnt und gewährt der westlichen Kultur Asyl. So weit ist es gekommen. Mir wäre es lieber, wenn das alte Amerika in deutschen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kneipe">Bierkneipen</a> überleben würde, hier hat der Gesetzgeber dankenswerterweise einen letzten Zufluchtsort geschaffen. Wenigstens das ! Haut drauf Jungs, gebt dem Mittelalter Saures ! Zurück zur Moderne !</p>
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		<title>Rock for Kim Jong-il</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 12:25:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Agonie der Rockmusik ist im Westen in der Tat unübersehbar. Die Verquickung mit dem Mainstreamkonsum konnte sie auf Dauer kreativ nicht überstehen. Da die moderne Mainstream-Musik traditionell in erster Linie dazu dient, den (noch) zahlungskräftigen Kunden in Einkaufslaune zu
versetzen, kann nichts anderes entstehen als Seifenschaum-Mukke (um
Waschmittel&#38;Co. zu verkaufen). Die letzten nervösen Todeszuckungen in Form [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong></strong>Die Agonie der Rockmusik ist im Westen in der Tat unübersehbar. Die Verquickung mit dem Mainstreamkonsum konnte sie auf Dauer kreativ nicht überstehen. Da die moderne Mainstream-Musik traditionell in erster Linie dazu dient, den (noch) zahlungskräftigen Kunden in Einkaufslaune zu<br />
versetzen, kann nichts anderes entstehen als Seifenschaum-Mukke (um<br />
Waschmittel&amp;Co. zu verkaufen). Die letzten nervösen Todeszuckungen in Form von Hiphop kündigen die baldige Erstarrung an. Naja, die Musikindustrie baut nunmal auf den großen &#8220;Hype&#8221;, den alles<br />
bestimmenden, neuen (!) Trend, der die Vorgänger ersetzt/ablöst und<br />
sich in klingende Münze verwandeln läßt. Großartig neue<br />
Stilrichtungen, die sich diesbezüglich verwenden ließen, sind derzeit<br />
nicht in Sicht, bzw. nur schwer oder gar nicht vorstellbar,<br />
respektive ungeeignet für den Mainstream. Vielleicht wird uns dann bewusst, wie groß &#8220;der Westen&#8221; im Vergleich zu den USA doch ist, und wir fragen uns verblüfft, ob denn in dem übrigen Gebiet vor der musikalischen Kolonialisierung durch die USA nix war. Moment&#8230;was sich in den USA entwickelt hat, ist nicht aus der hohlen Hand entstanden, sondern selbstredend durch Einflüsse geprägt worden, die Einwanderer (auch europäische!), bzw. verschleppte Sklaven mitbrachten. Kulturelle Entwicklung ist keine Einbahnstraße. Was &#8220;zurückkommt&#8221;, ist einst &#8220;hingegangen&#8221; (worden). Und vielleicht werden wir uns die Augen reibend fragen, wie es bloß geschehen konnte, dass wir unseren Musikgeschmack von Teenagern und von der Imageindustrie haben bestimmen lassen.<br />
Es gibt genügend Alternativen, trotz Teenagern und Imageindustrie.<br />
Wenn sie einem gefallen&#8230;und wenn man einige Jährchen wartet, wird<br />
der Seifenschaum vergangener Jahrzehnte plötzlich erträglich -<br />
verklärt durch nostalgische Patina, wohlgemerkt. <img src='http://tommys-langenfeld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' />  Es gibt so viel an musikalischen Rohdiamanten zu entdecken. Dazu braucht es keiner Popularisierungsschübe a la Wim Wenders. Wenn sie einem gefallen&#8230;</p>
<p>Und vielleicht merken wir dann erst, wieviel Musikrichtungen jenseits<br />
des Rock der Westen doch hat, von denen man aber &#8211; wenn man es nicht<br />
durch Zufall kennt &#8211; eigentlich normalerweise nichts hört.<br />
Nicht ohne eigene Bemühungen, das mag sein. Es soll sogar Musikrichtungen ohne 4/4 Takt und welche ohnSchlagzeug geben..<br />
Wobei diese Musikrichtungen &#8211; ich wiederhole mich &#8211; gefallen müssen.<br />
Ob sie einem bspw. einem Rockfan gefallen, ist noch die Frage, denn<br />
&#8220;Musik wird als störend oft empfunden, da sie mit Geräusch<br />
verbunden&#8221;. Das gilt beileibe nicht nur für &#8220;Tokyo Hotel&#8221; &amp; Co. <img src='http://tommys-langenfeld.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
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