7€ für ein Album heißt 4,50€ für Großhandel und Handel, 1€ für die Gema, von der die Urheber 0,60€ wiederbekommen … . 3,-€ sind für Technik/Studio, Musiker/Urheber und Verlag/Label sehr wenig. Zumindest im Durchschnitt, erst recht bei kleinen Auflagen. Ok, bei Preisen für den reinen Download sieht es etwas anders aus. Aber wenn man überhaupt noch Musik auf Tonträger mit Booklett etc. verkaufen will, dann braucht es für schöne Gestaltung (noch) Stückzahlen, dann sollten die Preise nicht zu sehr und zumindest nicht zu schnell auseinander driften. Auch im Sinne des Verbrauchers. Vergleicht man die Preise in der Musikbranche mit der von Dienstleistungen stellt man fest, dass die Musik trotzdem noch gut da steht. Ein Mediengestalter gestaltet ein paar hübsche Visitenkarten für 20€. Das ist nur die Gestaltungsgebühr, die für die Visitenkarten anfällt. Danach muss man die Visitenkarten noch drucken, was nochmal Geld verbraucht. Ein Musiker hat einen solchen Stress aber nicht, er muss nicht dafür sorgen, dass Visitenkarten auf der Druckvorlage perfekt zentriert sind. Er singt seinen Song und das Tonstudio bzw. die Vermarktung macht den Rest. Arbeitsteilung. Und das ist auch der Grund, warum die Preise nicht sehr weit auseinander liegen.
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