Posted: 26th November 2010 by admin in Uncategorized
Angesichts der, die gesamte Branche in ihrem Fortbestand bedrohenden
Umsatzrückgänge, fordert nun der Vorstand des Bundesverbandes
Gastranonomie eine dastische Einschränkung des Rechtes auch
Privatkochen. Auch Gastronomieartikel werden schlechter Verkauft.
Bei Umsatzrückgängen von verizeinzelt über 50% und mehr, und einer
sich immer dramatischer ausbreitenden Welle von Geschäftpleiten bei
Restaurants und ähnlichen Dienstleistern, sein nunmehr der Gesetz-
geber zum Handeln gezwungen. Zehntausende von Arbeitsplätzen seine
in den vergangenen Jahren bereist abgebaut worden. Weitere
Zehntausende
stehen auf dem Spiel.
“Jezt muß Schluß sein mit der Essenspiraterie”, fordert der
Vorsitzende
des Bundesverbandes Gastronimie.
Er fordert ein sofortiges Verbot von des Privatkochens sowie das
Verbot von Privatkochtechnologie und sonstiger vorbereitender
Maßnahmen.
Hierrunter sei nicht nur das Verbot von Herden, Töpfen, Pfannen,
Kühlschränken usw. zu stelklen. SOndern auch ein verbot des Bewerbens
(durch Kochsendungen) und der Verbreitung von Anleitungen (Koch-
büchern). Und auch der hemmungslose Handel mit Grundstoffen
der Kochpiraterie muß endlich eingedämmt werden. So dürften Fleisch
und Gemüse nicht mehr in unverarbeiteter Form beworben und an
Endverbraucher abgegeben werden. Ebenso Gewürze und Gewürzkräuter,
Kochilfen (Soßenbinder, Tomatenmark, Soja-Saucen, Tabasco usw.).
Die Gastronimiebranche hofft, durch diesen Maßnahmenkatalog wieder
einen “funktionsfähigen Markt” herzustellen, in dem ihr bis vor
einigen Jahren noch äußerst lukratives Geschäftmodell auch weiterhin
Früchte trägt.
Posted: 11th November 2010 by admin in Musik
7€ für ein Album heißt 4,50€ für Großhandel und Handel, 1€ für die Gema, von der die Urheber 0,60€ wiederbekommen … . 3,-€ sind für Technik/Studio, Musiker/Urheber und Verlag/Label sehr wenig. Zumindest im Durchschnitt, erst recht bei kleinen Auflagen. Ok, bei Preisen für den reinen Download sieht es etwas anders aus. Aber wenn man überhaupt noch Musik auf Tonträger mit Booklett etc. verkaufen will, dann braucht es für schöne Gestaltung (noch) Stückzahlen, dann sollten die Preise nicht zu sehr und zumindest nicht zu schnell auseinander driften. Auch im Sinne des Verbrauchers. Vergleicht man die Preise in der Musikbranche mit der von Dienstleistungen stellt man fest, dass die Musik trotzdem noch gut da steht. Ein Mediengestalter gestaltet ein paar hübsche Visitenkarten für 20€. Das ist nur die Gestaltungsgebühr, die für die Visitenkarten anfällt. Danach muss man die Visitenkarten noch drucken, was nochmal Geld verbraucht. Ein Musiker hat einen solchen Stress aber nicht, er muss nicht dafür sorgen, dass Visitenkarten auf der Druckvorlage perfekt zentriert sind. Er singt seinen Song und das Tonstudio bzw. die Vermarktung macht den Rest. Arbeitsteilung. Und das ist auch der Grund, warum die Preise nicht sehr weit auseinander liegen.
Posted: 4th August 2010 by admin in Musik
Ich bin auch Musiker. Aus den genannten Gründen habe ich mich vor
langer Zeit gegen den Verkauf der Musikwerke entschieden.
DER MARKT HAT RECHT
Bei allem Verständnis für die Situation der Künstlerinnen: Wer damit
Geld verdienen möchte, begibt sich auf einen Markt. Lektion 1
Marktwirtschaft: Der Markt hat immer recht. Und das Verhältnis von
Nachfrage zu Angebot drückt den Preis ganz erheblich. Von den
Pushermethoden um die Platzierungslisten wollen wir da garnicht erst
reden.
ZU VIELE MACHEN MUSIK
Es gibt einen gefüllten Rucksack vieler guter Musikerinnen, auch wenn das beim
täglichen Radiohören so nicht wahrnehmbar ist. Wie ja einschlägig
dokumentiert (auch hier im Forum), ist es um die Bereitschaft zum
Bezahlen von Musik nicht besonders gut bestellt. Das ist aus meiner
Sicht sogar verständlich, denn trotz der vielen guten Musikerinnen
bekomme ich nicht immer das beste Material angeboten. Macht nix, eine
Mehrheit bestimmt den Markt, und die ist mit breitkomprimierter und
sinnbefreiter Mucke so zufrieden, dass es für die Verlage zu reichen
scheint.
WAS TUN?
Wer sich für eine Musikkarriere entscheiden möchte und einen Rat zur
Berufsausbildung sucht: Mach’ ‘ne Banklehre. Da bist Du um 18:00
zuhause und kommst obendrein mit ‘nem Rucksack voller Geld für die Produktion eigener Musik an.
Der Verkauf von Dienstleitungen ist eher eine Chance, Fuss zu fassen;
auch ganze ohne GEMA o.a. Verwertungsgesellschaften: Chorworkshops,
Musikschulen, Eventmanagement; es gibt viel, wofür Firmen und
Privatleute Geld bezahlen.
Ansonsten:
Weniger Musikkonserven hören und mehr die lokalen Kleinkunstbühnen
besuchen. Da ist die Chance am größten, für wenig Geld einige der
besagten guten Musikerinnen zu erleben.
Posted: 25th June 2010 by admin in Uncategorized
Garstige Umgebungen sind der Rockmusik nicht abträglich, im Gegenteil, ohne Widerwärtigkeiten wäre sie garnicht entstanden. Diese Musik ist für Menschen in Bedrängnis, sie gibt ihm Trost (Blues), Leichtigkeit (Jazz), Angriffslust (Hardrock), Inspiration (Soul) und Einklang mit der Natur(Folk). Garstige Umgebung hat Kim Jong-il durchaus zu bieten, nur ist das Konzept deswegen noch kein durchdachtes. Er meint, wenn er den Rock nach Korea holt, werde das vielleicht die Zustimmung zu seinem Regime verbessern. Wohl eher das seine private Rente steigt
.Die Medizin indes ist nicht frei von Nebenwirkungen, die er vermutlich nicht bedacht hat: die Bereitschaft, sich unterdrücken zu lassen, nimmt gewaltig ab beim Hören von Rockmusik, vielmehr fördert diese die Bereitschaft, sich auch mit übermächtigen Gegnern anzulegen. Wenn da mal nicht die Folgen ganz andere sind, als die vom Diktator antizipierten. Andererseits hat er sich durchaus etwas gedacht dabei: Blues, Folk, Rock, Jazz sind tote Künste in ihrem Heimatland, den USA, hingestreckt von den nichtrauchenden Hunnen. Ohne den Tabak hätte es diese Musik nie gegeben, oder will jemand ernstlich behaupten, es lohne sich auf ein Wunder zu warten, dass einer dieser Nichtraucher so etwas fertig bringt ? Kim Jong-il scheint zu wissen, dass das Warten nicht lohnt und gewährt der westlichen Kultur Asyl. So weit ist es gekommen. Mir wäre es lieber, wenn das alte Amerika in deutschen Bierkneipen überleben würde, hier hat der Gesetzgeber dankenswerterweise einen letzten Zufluchtsort geschaffen. Wenigstens das ! Haut drauf Jungs, gebt dem Mittelalter Saures ! Zurück zur Moderne !
Posted: 3rd May 2010 by admin in Uncategorized
Die Agonie der Rockmusik ist im Westen in der Tat unübersehbar. Die Verquickung mit dem Mainstreamkonsum konnte sie auf Dauer kreativ nicht überstehen. Da die moderne Mainstream-Musik traditionell in erster Linie dazu dient, den (noch) zahlungskräftigen Kunden in Einkaufslaune zu
versetzen, kann nichts anderes entstehen als Seifenschaum-Mukke (um
Waschmittel&Co. zu verkaufen). Die letzten nervösen Todeszuckungen in Form von Hiphop kündigen die baldige Erstarrung an. Naja, die Musikindustrie baut nunmal auf den großen “Hype”, den alles
bestimmenden, neuen (!) Trend, der die Vorgänger ersetzt/ablöst und
sich in klingende Münze verwandeln läßt. Großartig neue
Stilrichtungen, die sich diesbezüglich verwenden ließen, sind derzeit
nicht in Sicht, bzw. nur schwer oder gar nicht vorstellbar,
respektive ungeeignet für den Mainstream. Vielleicht wird uns dann bewusst, wie groß “der Westen” im Vergleich zu den USA doch ist, und wir fragen uns verblüfft, ob denn in dem übrigen Gebiet vor der musikalischen Kolonialisierung durch die USA nix war. Moment…was sich in den USA entwickelt hat, ist nicht aus der hohlen Hand entstanden, sondern selbstredend durch Einflüsse geprägt worden, die Einwanderer (auch europäische!), bzw. verschleppte Sklaven mitbrachten. Kulturelle Entwicklung ist keine Einbahnstraße. Was “zurückkommt”, ist einst “hingegangen” (worden). Und vielleicht werden wir uns die Augen reibend fragen, wie es bloß geschehen konnte, dass wir unseren Musikgeschmack von Teenagern und von der Imageindustrie haben bestimmen lassen.
Es gibt genügend Alternativen, trotz Teenagern und Imageindustrie.
Wenn sie einem gefallen…und wenn man einige Jährchen wartet, wird
der Seifenschaum vergangener Jahrzehnte plötzlich erträglich -
verklärt durch nostalgische Patina, wohlgemerkt.
Es gibt so viel an musikalischen Rohdiamanten zu entdecken. Dazu braucht es keiner Popularisierungsschübe a la Wim Wenders. Wenn sie einem gefallen…
Und vielleicht merken wir dann erst, wieviel Musikrichtungen jenseits
des Rock der Westen doch hat, von denen man aber – wenn man es nicht
durch Zufall kennt – eigentlich normalerweise nichts hört.
Nicht ohne eigene Bemühungen, das mag sein. Es soll sogar Musikrichtungen ohne 4/4 Takt und welche ohnSchlagzeug geben..
Wobei diese Musikrichtungen – ich wiederhole mich – gefallen müssen.
Ob sie einem bspw. einem Rockfan gefallen, ist noch die Frage, denn
“Musik wird als störend oft empfunden, da sie mit Geräusch
verbunden”. Das gilt beileibe nicht nur für “Tokyo Hotel” & Co.